Bayern: Stadtverwaltung Eichstätt fährt Dienste schrittweise hoch
Nach einem Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Eichstätt (Landkreis Eichstätt, Bayern) Mitte Oktober 2026 konnten erste IT-Systeme wieder in Betrieb genommen werden. Das berichtet der Donaukurier am 18. Oktober 2026.
Angriff legte Rathaus lahm
Der Angriff hatte die komplette IT-Infrastruktur des Rathauses lahmgelegt – Telefon, E-Mail und Fachverfahren waren nicht mehr nutzbar. Die Stadt hatte daraufhin alle Server vom Netz genommen und externen IT-Forensikern die Analyse übergeben.
Schrittweiser Wiederanlauf
Laut Bürgermeister Josef Grienberger (CSU) konnten erste Server am 19. Oktober 2026 wieder hochgefahren werden. Die Kernsysteme (Einwohnermeldewesen, Standesamt, Finanzwesen) seien Priorität. Für die übrigen Fachverfahren gelte ein stufenweiser Plan. Ob Daten abgeflossen sind, wird noch geprüft; eine Lösegeldforderung sei nicht bekannt.
Landkreis und Behörden unterstützen
Das Bayerische Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) und das Polizeipräsidium Oberbayern begleiten die Aufarbeitung. Der Landkreis Eichstätt stellt über den Kommunalbetrieb IT-Ressourcen bereit.
Quellen
Donaukurier: Nach Hackerangriff – Erste Server im Eichstätter Rathaus wieder am Netz (18.10.2026)
Merkur: Cyberangriff legt Stadtverwaltung in Oberbayern lahm (13.10.2026)
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