Gebäudeautomatisierungsanbieter Loxone ist Opfer eines Cyberangriffs
Das österreichische Unternehmen Loxone meldet einen schweren IT-Vorfall. Eine kriminelle Bande konnte sich Zugriff auf interne Server verschaffen und Daten kopieren. Die Untersuchungen laufen noch, Kundensysteme sollen jedoch nicht betroffen sein.
Was passiert ist
Loxone hat nach eigenen Angaben die zuständigen Behörden informiert und arbeitet mit externen IT-Forensikern an der Aufklärung. Das Unternehmen hat zudem Informationen zu dem Vorfall auf der Unternehmenswebseite veröffentlicht. Zur Entwarnung schreibt der Hersteller: „Benutzer- und Zugangsdaten liegen ausschließlich lokal am Miniserver, nicht bei Loxone. Miniserver, Remote Connect und Exosphere sind nicht betroffen.“
Auf Anfrage konkretisierte Loxone, dass das Unternehmen keine Datenbank mit Zugangsdaten von Kundeninstallationen hostet, weshalb die Täter darauf keinen Zugriff hätten erhalten können. Zudem seien sie nicht an Kreditkartendaten oder sonstige Zahlungsdaten, Quellcode und sensible Produktinformationen gelangt.
Betroffene Systeme
„Betroffen ist das interne CRM-System sowie unser Bewerbermanagement“, erklärt Loxone. Gebäude mit Loxone-Technik funktionierten demnach uneingeschränkt weiter. Zudem wurden Systeme beschädigt: „Unser internes CRM sowie die Datenbank der Website sind korrumpiert. Wir haben alle betroffenen Systeme vorsorglich isoliert und fahren sie jetzt Schritt für Schritt und geprüft wieder hoch.“
Bezüglich der von den Angreifern kopierten Daten teilte Loxone mit: „Es handelt sich insbesondere um Daten aus dem Bereich Bewerbermanagement und interne CRM-Daten.“
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