PHP-Kritische Schwachstellen bedrohen Webanwendungen weltweit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor kritischen Schwachstellen innerhalb der Programmiersprache PHP. Die Sicherheitslücken bedrohen aktuell weltweit Webanwendungen. Eine Veröffentlichung entsprechender Sicherheitsupdates durch die Entwickler wurde für den 21. Oktober um 16 Uhr erwartet.

Unverzüglicher Handlungsbedarf

Das BSI ruft IT-Sicherheitsverantwortliche und Betreiber dazu auf, die Patches umgehend nach Veröffentlichung zu installieren. Aktuellen Informationen zufolge sind alle bekannten PHP-Versionen, zurückgehend bis mindestens PHP 5, verwundbar. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass Angreifer durch die Schwachstellen in der Lage sind, aus der Ferne schadhaften Code auf Webservern mit PHP-Anwendungen auszuführen.

Massive Angriffskampagnen möglich

Da PHP ein zentraler Baustein in Webanwendungen ist und weltweit eingesetzt wird, könnte es Angreifern gelingen, massive Angriffskampagnen durchzuführen und IT-Systeme aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zu kompromittieren. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers hält eine kurzfristige, großflächige Ausnutzung innerhalb weniger Stunden nach Erscheinen der Sicherheitsupdates für wahrscheinlich.

Experten raten zur Bereithaltung von Ressourcen

Um unverzüglich auf die Veröffentlichung reagieren zu können, sollten Organisationen entsprechende personelle Ressourcen bereithalten. IT-Sicherheitsverantwortliche und Betreiber sind dazu aufgerufen, zu diesem Zeitpunkt umgehend die Patches auf PHP-Webserver einzuspielen sowie den Patchstatus anhand des Advisories zu verifizieren. Betreiber sollten exponierte PHP-Webserver zudem verstärkt auf Auffälligkeiten beobachten.

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